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Liebe 2ndChance4Cats Freunde,

viele Tierschutzvereine und private Pflegestellen haben sich zusammengeschlossen, um gegen jene §§ vorzugehen, die ihnen ein Weitermachen mit ihrer Tierschutzarbeit unmöglich machen. Wir hoffen und zählen auf eure Untrstützung.

Hier das Statement dazu:

Wir beenden vorerst ab 1.7.2017 einen Teil unserer Tätigkeit!

Nicht, weil wir nicht mehr helfen wollen, sondern weil der österreichische Gesetzgeber es verbietet.
Durch das neue Tierschutzgesetz dürfen private Tierschutzvereine ohne Tierheim im Inland, ab oben genanntem Datum, keine Tiere mehr öffentlich anbieten. Das bedeutet für uns und unsere Pflegestellen, dass die Tiere zwar da sind, aber keine Familien öffentlich gesucht werden dürfen. Egal ob für Hunde, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen, Ratten, Hamster, Vögel, ...

Wir werden durch dieses Gesetz auch in Notfällen zur HandlungsUNfähigkeit gezwungen, da wir uns strafbar machen würden, wenn wir die Tiere inserieren. Zusätzlich ist die Aufnahme der Tiere an so viele Vorgaben und bauliche Erfordernisse gebunden, dass diese ohnehin für einen Tierschutzverein, der nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, kaum erfüllbar sind.

Wie viele Tiere dadurch qualvoll sterben werden, das weiß niemand. Wie viele Tiere, gerade jetzt in der Urlaubszeit, einfach ausgesetzt werden, fragt niemand. Wie viel Leid dadurch geschaffen wird, interessiert niemanden. Jede Anfrage, die wir bekommen, egal ob das Tier verletzt, entlaufen oder nicht mehr gewollt ist, können wir nur mehr mit dem Satz:

„Bitte wenden Sie sich an das örtliche Tierheim!"

beantworten. Und wir wissen, dass die Tierheime überfüllt sind, da diese selbst oft Vereine um Hilfe fragen! Doch uns wurden die Hände gebunden. Jahrelange Hilfe von uns privaten Vereinen, Millionen Stunden von freiwilligen Helfern wie Pflegestellen, Sammelstellen, Fahrern für die diversen Hilfsfahrten u.v.m., hunderttausende Euro an Geld- und Sachspenden von tausenden tierlieben Menschen, das ganze Engagement zum Wohle der Tiere ... wird mittels Gesetz gestoppt.

Doch wir wollen dieses Gesetz so nicht stehen lassen!

Die §§ 1, 5 und 6 des Tierschutzgesetzes verpflichten die Menschen, zum Wohle der Tiere zu handeln und sie zu (be)schützen. Die Änderungen durch das neue Tier"schutz"gesetz 2017 macht genau dies jedoch für den Großteil der Vereine unmöglich.

Wir wollen unseren Schützlingen, den Tieren in der Tötung, im Tierheim, auf Pflegestellen, den Streunern, ausgesetzen Tieren und allgemein den vielen Tieren da draußen, die unsere Hilfe dringend benötigen, weiterhin helfen können. Deshalb haben sich viele private Vereine und Pflegestellen zusammen getan, um dagegen etwas zu unternehmen!

Auf unserer Informations-Internetseite www.neuestierschutzgesetz.at finden Sie ab sofort Berichte der Vereine und Pflegestellen zu ihrer täglichen Arbeit, es entstehen eine parlamentarische Bürgerinitiative, eine Petition gegen dieses untragbare Gesetz und viele weitere Ideen sind in Ausarbeitung!

Bitte schauen Sie immer wieder auf unserer Seite vorbei und verhelfen Sie dadurch vielen tausenden Geschöpfen zu einem Leben ohne Schmerz, Angst, Hunger, aber dafür zu einem Leben mit Liebe in einer Familie.

Die Tierheime sind jetzt bereits überfüllt und werden binnen kürzester Zeit an ihre absoluten Grenzen kommen. Was ist der nächste Schritt? Werden die überzähligen Tiere dann getötet? Dieser Zustand würde nicht zu unserem Österreich passen! Das kann nicht der Wille einer zivilisierten Gesellschaft sein, die bisher beim Thema Tierschutz immer Vorbild war!

WIR SAGEN NEIN

zu einem Gesetz, das unsere Haustiere einfach verantwortungslos behandelt.
Sagen auch Sie: NEIN! ... indem Sie sich informieren und unsere Initiative(n) unterstützen.
www.neuestierschutzgesetz.at